Klartext bei heuler.onair: Wie wir Rostock und unser Land zukunftsfest machen
Vor Kurzem war ich zu Gast im Studio von heuler.onair, dem Hörmedium des Rostocker Studentenmagazins. Im Gespräch ging es um weit mehr als klassische Parteipolitik: Es ging um die Frage, welches Land wir der nächsten Generation hinterlassen wollen – und was sich konkret für Studenten, Azubis, junge Familien und den Mittelstand in Rostock ändern muss.
Konkrete Entlastungen für Studenten und Azubis
Als Unternehmer und Vater einer vierjährigen Tochter ist mein Leitmotiv klar: Befähigen statt bevormunden. Politik muss Türen öffnen – hindurchgehen müssen die Menschen am Ende selbst. Damit junge Menschen nach Ausbildung oder Studium gerne in Rostock bleiben, brauchen wir beste Rahmenbedingungen statt finanzieller Hürden.
Im Interview habe ich dazu unsere konkreten CDU-Positionen auf den Punkt gebracht:
Zweitwohnsitzsteuer abschaffen: Vollständige Streichung der Zweitwohnsitzsteuer für Studenten und Azubis.
Hochschulen stärken: 80 Millionen Euro zusätzlich für unsere Universitäten und Hochschulen als Innovationsschmieden des Landes.
Digitale Infrastruktur: Einführung einer landesweiten „StudiApp“ für digitalen Ausweis und Bibliothekszugang.
Chancengleichheit im Handwerk: Kostenfreie Meisterausbildung und eine „MV-Azubiprämie“ von 3.000 Euro.
Digitaler Staat und Wirtschaftsmotor für die Region
Ein Schwerpunkt des Gesprächs war der dramatische Nachholbedarf bei der Digitalisierung. Es kann nicht sein, dass der Behördengang im Jahr 2026 komplizierter ist als Online-Banking. Führerschein, Personalausweis und Krankenkassenkarte gehören längst digital aufs Smartphone.
Gleichzeitig müssen wir die Standortvorteile unserer Region endlich ausspielen. Mit unserer starken Erzeugung von grüner Energie aus Wind und Solar bietet Mecklenburg-Vorpommern beste Voraussetzungen für zukunftsfähige, energieintensive Ansiedlungen wie moderne Rechenzentren. Dafür müssen wir bürokratische Hürden abbauen und Investoren willkommen heißen, statt sie mit ideologischen Scheuklappen zu verprellen.
Die politische Mitte stärken – Zupacken statt Polarisieren
Auch zur politischen Lage im Land gab es Klartext: Das dauerhafte Schreckgespenst-Spiel zwischen Manuela Schwesig und der AfD dient nur der Ablenkung vom eigenen Regierungsversagen. Wir als CDU lassen uns auf diese taktischen Spielchen nicht ein. Wir stehen für eine verlässliche Sachpolitik der Mitte, die Probleme anpackt, statt Mangel zu verwalten.
Ob bei einer vernünftigen Verkehrspolitik ohne Schikanen für Autofahrer, beim gezielten Bürokratieabbau durch knallharte Praxis-Checks für Gesetze oder beim Schutz von Kindern und Jugendlichen – wir brauchen wieder mutigen Pragmatismus und gesunden Menschenverstand.
Das komplette Interview mit allen Fragen und Antworten gibt es ab dem 18.06.2026 bei heuler.onair.